Meinhardt: Union und SPD lassen Schwule und Lesben im In- und Ausland im Stich! Bentlage: Landesregierung soll sich für Blutspenden von Homosexuellen stark machen!

Stuttgart – Die Christopher Street Days bieten die Gelegenheit, sich mit der Gleichstellungspolitik im Land und im Bund auseinanderzusetzen. Die FDP Baden-Württemberg zeigt in diesem Jahr zusammen mit dem baden-württembergischen Landesverband der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) erneut auf zahlreichen Kundgebungen im Land Flagge für Akzeptanz und Toleranz.

„Nach acht Monaten Großer Koalition in Berlin muss man feststellen, dass nach Jahren des Fortschritts in der Gleichstellungspolitik für Schwulen und Lesben, mittlerweile völliger Stillstand eingetreten ist. Es bewegt sich nichts. Weder bei der steuerlichen Gleichstellung noch beim Adoptionsrecht. Die SPD ist auf diesem Gebiet in der schwarz-roten Koalition ein Totalausfall. Und seit dem die FDP nicht mehr die Außen- bzw. Entwicklungspolitik verantwortet, ist es insgesamt still um die Menschenrechte geworden. Weiterlesen

Akzeptanz und Toleranz: liberale Grundausstattung FDP-Landtagsfraktion und LiSL Baden-Württemberg empfangen den LSBTTIQ-Sprechendenrat

„Wir stehen für vollständige Akzeptanz und Toleranz“ – was der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans Ulrich Rülke gleich zu Beginn eines Gesprächs mit den Verantwortlichen des „Netzwerks LSBTTIQ“ betonte, stand als Motto der gegenseitigen Wertschätzung über einem Gespräch, das in der vergangenen Woche in den Räumen der Fraktion auf deren Einladung und im Beisein führender LiSL-Vertreter in Stuttgart stattfand. Weiterlesen

Landes-LiSL ins Leben gerufen! – Olaf Bentlage zum Vorsitzenden gewählt

image9

(Stuttgart) Am 14. Juni 2014 hat sich in Stuttgart der baden-württembergische Landesverband der „Liberalen Schwulen und Lesben“ (LiSL) gegründet. Geleitet wurde die Sitzung vom stv. Bun-desvorsitzenden dieser Organisation, Manfred Donack. Vorsitzender des neu gegründeten Landesverbandes wurde der 43-jährige Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter Olaf Bentlage aus Stuttgart. In seiner Vorstellungsrede unterstrich er die Notwendigkeit, liberale Belange gerade bei Schwulen und Lesben in der Gesellschaft deutlich zu machen. „Wir können auf sympathische Weise zeigen, was liberale Politik bedeutet. Grüne, Rote und Linke nehmen für sich bei den In-teressen für Schwule und Lesben für sich in Anspruch, die Freiheit für sich gepachtet zu haben. Dem treten wir entgegen und können deutlich machen, dass es nur bei uns die ganze Freiheit ohne jegli-che staatliche Aufsicht und Bevormundung gibt“, so Bentlage.

In einem Grußwort unterstrich die stv. FDP-Landesvorsitzende Judith Skudelny die Notwendigkeit dieses Engagements. „Die offiziellen Verlautbarungen in der Politik sind das eine. Gefährlicher ist jedoch die schweigende Intoleranz, die in der Gesellschaft leider immer noch herrscht. Das bleibt eine Aufgabe, für die die LiSL steht.“
Als Stellvertreter Bentlages wurden der 30-jährige Hendrik Dörr aus Karlsruhe und der Stuttgarter Armin Serwani (58) gewählt. Schatzmeister wurde Michael Marquardt (44, Stuttgart); Beisitzer Jan Havlik (40, Stuttgart), Florian Kußmann (39, Mannheim), Alexander Marquardt (Stuttgart) und Rene Oehler (33).

Die Liberalen Schwulen und Lesben haben sich Juni 2010 als eigenständiger Verein bundesweit gegründet. Sie verstehen sich als Ansprechpartner für liberale Schwulen- und Lesbenpolitik und haben als Ziel, sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen, et-wa durch Präsenz bei den Christopher-Street-Days in ganz Deutschland.